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Pferdebeine mit Gamaschen

Schutz für Sehnen und Bänder

Gamaschen

Gamaschen schützen Fesselkopf, Röhrbein und Sehnen deines Pferdes vor Streifverletzungen, Steinen, Ästen und herabfallenden Stangen. Bei Lepona findest du Hartschalen-, Dressur-, Mesh-, Fell- und Geländegamaschen für Pony, Cob und Warmblut, zum Beispiel von Eskadron, Kentucky Horsewear und Veredus. Dazu passen Streichkappen und Hufglocken. Unsicher, welche Art zu dir passt? Unten findest du eine Orientierung, und wir beraten dich gern per Telefon, WhatsApp oder Video.

Erfahre alles zu den verschiedenen Gamaschen-Arten

Welche Gamaschen passen zu dir und deinem Pferd?

Gamaschen sind ein Schlag- und Sehnenschutz: Sie schützen Fesselkopf, Röhrbein und Sehnen vor Streifverletzungen mit den eigenen Hufen, vor Steinen und Ästen und beim Springen vor herabfallenden Stangen. Welche Art sinnvoll ist, hängt von Disziplin, Bein und Pferd ab. Was Gamaschen grundsätzlich sind und wann sie überhaupt nötig sind, erklärt unser Ratgeber Gamaschen für Pferde erklärt. Hier findest du die Auswahl und eine kurze Orientierung.

Gamaschenarten im Überblick

  • Hartschalengamaschen: Die feste Außenschale aus Kunststoff, teils auch mit Carbon oder Kevlar, schützt Röhrbein und Fesselkopf. Innen sind sie meist mit Neopren oder Fell gefüttert. Typisch für Springen und Gelände.
  • Dressurgamaschen und Fesselkopfgamaschen: weichere, biegsame Modelle, häufig aus Mesh oder Kunstleder und oft mit Fell gefüttert. Sie umschließen den Fesselkopf, sind einfacher anzulegen als Bandagen und gibt es häufig passend zu Kollektionsfarben.
  • Geländegamaschen: geschlossene Modelle mit stoßabsorbierender Außenschale für Gelände und Vielseitigkeit. Hier hast du mehr Verletzungsgefahr durch Äste und Gestrüpp.
  • Gamaschen mit Fell: Kunstfell oder Lammfell als Futter, als eigene Modelle oder in Kombination mit Hartschale.
  • Sehnenschoner und Sehnengamaschen: Modelle, die vor allem den Sehnenbereich schützen sollen. Welcher Bereich des Beins jeweils abgedeckt ist, steht beim Artikel.
  • Streichkappen: kürzer als Gamaschen und in der Regel für das Hinterbein gedacht.
  • Hufglocken: schützen den Hufballen, etwa beim Springen oder im Gelände, und ergänzen Gamaschen.
  • Transportgamaschen: schützen beim Verladen und auf der Fahrt, oft bis über den Kronrand.
  • Stall-, Kühl- und Fliegengamaschen: Sie werden nur phasenweise genutzt. Kühl- und Therapieprodukte findest du unter Therapieprodukte; einzelne Fliegengamaschen führen wir ebenfalls.

Dressur, Springen, Gelände: worauf kommt es an?

Im Dressurtraining nutzen viele Reiter weiche Dressur- oder Fesselkopfgamaschen, wenn ihr Pferd zum Streifen neigt. Beim Springen sollten Fesselgelenk und Sehnen vor Stangen geschützt sein, deshalb sind hier Hartschalengamaschen mit guter Stoßdämpfung gefragt, oft zusammen mit Hufglocken. Im Gelände kommen geschlossene Geländegamaschen infrage. Bandagen sind eine Alternative, die sich individueller anpassen lässt, aber mehr Übung verlangt. In Dressurprüfungen ist Beinschutz in der Regel nicht erlaubt. Informiere dich vor dem Start über die Bestimmungen deiner Prüfung.

Vorne oder hinten?

Viele Modelle gibt es getrennt für Vorder- und Hinterbeine, weil Beine und Belastung unterschiedlich sind. Hintergamaschen sind oft anders geschnitten, etwa länger oder mit Sprunggelenkschutz. Wie viele Gamaschen du brauchst, hängt vom Einsatz ab. Manche Artikel werden einzeln, andere als Set verkauft. Ob ein Set zwei oder vier Gamaschen enthält, steht beim Artikel.

Größe und Passform

Im Shop findest du Gamaschen in den Größen Mini Shetty, Shetty, Pony, Cob, Warmblut und Warmblut Extra sowie in Konfektionsgrößen (von XXS bis XL). Jeder Hersteller fällt anders aus, daher gelten die Maße im Artikel. Diese Punkte solltest du beim Anlegen prüfen:

  • Sitz: Die Gamasche soll fest sitzen und nicht rutschen, aber keine Sehnen abschnüren.
  • Verschlüsse: Klettverschlüsse gleichmäßig schließen.
  • Scheuerstellen: Nach dem Reiten Bein und Fell kontrollieren. Schlecht sitzende Gamaschen können scheuern.
  • Sauberkeit: Innenseite und Bein vor dem Anlegen von Schmutz befreien.

Material, Farben und Marken

Gamaschen gibt es mit Futter aus Neopren, Kunstfell oder Lammfell, außen aus Kunststoff, Carbon, Kevlar, Nylon, Leder oder Kunstleder. Bei den Farben ist Schwarz am häufigsten, dazu kommen Braun, Blau, Weiß und viele weitere. Ein Überblick über die Marken:

Beratung

Du bist unsicher bei Art, Größe oder Kombination aus Gamaschen, Streichkappen und Hufglocken? Wir beraten dich gern per Telefon, WhatsApp oder Video.

Das hängt vom Einsatz ab. Für das Dressurtraining nutzen viele Reiter weiche Dressur- oder Fesselkopfgamaschen, die leichter anzulegen sind als Bandagen. Beim Springen sind Hartschalengamaschen mit stoßabsorbierender Außenschale gefragt, damit Fesselgelenk und Sehnen bei einem Stangenschlag geschützt sind. Im Gelände kommen geschlossene Geländegamaschen infrage. In Dressurprüfungen ist Beinschutz in der Regel nicht erlaubt, prüfe vor dem Start die Bestimmungen deiner Prüfung.

Im Shop findest du Gamaschen in den Größen Mini Shetty, Shetty, Pony, Cob, Warmblut und Warmblut Extra, teils auch in Konfektionsgrößen. Die Bezeichnung ist nur eine Orientierung, weil jeder Hersteller etwas anders ausfällt. Vergleiche deshalb die Maße im Artikel mit dem Bein deines Pferdes; wir beraten dich gern dabei.

Viele Modelle gibt es getrennt für Vorder- und Hinterbeine, teils auch als Set mit vier Gamaschen. Welche Beine du schützen möchtest, hängt davon ab, wofür du die Gamaschen nutzt und wie dein Pferd läuft. Was in einem Set enthalten ist, steht beim jeweiligen Artikel.

Hartschalengamaschen haben eine feste Außenschale und schützen Röhrbein und Fesselkopf vor Stößen; sie sind typisch für Springen und Gelände. Fesselkopfgamaschen sind weicher und biegsamer, umschließen den Fesselkopf und werden häufig im Dressurtraining genutzt. Beide Arten gibt es mit Futter aus Neopren oder Fell.

Wichtig ist eine gute Passform: Die Gamasche soll fest sitzen und nicht rutschen, aber nichts abschnüren. Bein und Innenseite sollten vor dem Anlegen sauber sein, die Verschlüsse gleichmäßig geschlossen. Kontrolliere nach dem Reiten Bein und Fell auf Scheuerstellen. Bei Unsicherheit helfen dir die Maße im Artikel oder unsere Beratung.

Streichkappen sind kürzer als Gamaschen und werden in der Regel am Hinterbein eingesetzt. Hufglocken schützen den Hufballen und ergänzen Gamaschen, zum Beispiel beim Springen oder im Gelände. Du findest beides in unserer Kategorie Beinschutz, als Streichkappen und Hufglocken.