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Pferd mit blauer Kentucky Stalldecke

Für geschorene & alte Pferde

Stalldecken

Stalldecken sind für die Box gemacht: Sie halten dein Pferd sauber und geben ihm Wärme, wenn das eigene Winterfell nicht reicht, etwa nach dem Scheren. Anders als Outdoordecken sind sie nicht für Regen und Paddock gedacht. Du findest ungefütterte Stalldecken und Modelle mit 50 bis 400 g Füllung, mit oder ohne Halsteil, unter anderem von Waldhausen und Kentucky Horsewear. Wir beraten dich gern per Telefon, WhatsApp oder Video.

Welche Stalldecke braucht dein Pferd?

Ob und welche Stalldecke sinnvoll ist, hängt vom Fell, von der Haltung und von der Temperatur im Stall ab. Ein Pferd mit dichtem Winterfell braucht in der Box oft keine Decke. Geschorene Pferde, Pferde mit wenig Fell und Pferde, die in einem kalten Stall stehen, profitieren dagegen von der passenden Wärmeschicht.

Füllgewicht: von ungefüttert bis 400 g

  • Ungefüttert (0 g) und Stable Sheets: leichte Decken gegen Staub und Schmutz, für milde Tage oder als Schicht unter einer wärmeren Decke.
  • Leicht gefüttert (50 bis 150 g): für Übergangszeit und teilgeschorene Pferde.
  • Mittel gefüttert (200 bis 250 g): der häufigste Allrounder für den Winter.
  • Stark gefüttert (300 bis 400 g): für voll geschorene Pferde oder sehr kalte Ställe.

Die Grammzahl gibt das Gewicht der Füllung an, nicht die Wärme allein. Außenstoff, Futter und Schnitt spielen mit. Prüfe deshalb regelmäßig mit der Hand hinter dem Widerrist, ob dein Pferd unter der Decke schwitzt oder kalt ist, und passe die Decke an.

Mit oder ohne Halsteil?

Ein Halsteil hält auch den Hals warm und sauber, besonders bei voll geschorenen Pferden. Es gibt Stalldecken mit festem Halsteil und Modelle, an denen du ein Halsteil nachträglich befestigst. Passende Teile findest du bei Halsteile und Brusterweiterungen.

Stalldecke, Unterdecke oder Abschwitzdecke?

Eine Unterdecke kombinierst du mit einer anderen Decke, um die Wärme flexibel zu erhöhen. Eine Abschwitzdecke ist für das nasse Pferd nach dem Reiten gedacht und keine Dauerdecke für die Nacht. Einen Überblick über alle Deckenarten bekommst du bei den Pferdedecken.

Die richtige Größe

Bei vielen Marken entspricht die Deckengröße der Rückenlänge in Zentimetern, gemessen von vor dem Widerrist bis zum Schweifansatz. Britische und irische Marken geben häufig die Gesamtlänge in Fuß und Zoll an. Vergleiche dein Maß mit der Größentabelle des Herstellers. Eine Stalldecke sollte am Widerrist nicht drücken, an der Schulter Platz lassen und bis zum Schweifansatz reichen.

Stalldecken von bekannten Marken

Bei uns findest du Stalldecken von Waldhausen, Kentucky Horsewear, Busse, Eskadron, Kingsland, QHP und weiteren Herstellern.

Eine Stalldecke ist für die Box gedacht und nicht wasserdicht. Eine Outdoordecke hat einen wasserdichten, robusten Außenstoff für Weide und Paddock. Eine Stalldecke solltest du deshalb nicht bei Regen draußen verwenden.

Das hängt von Fell, Schur und Stalltemperatur ab. Ungefütterte Decken und 50 bis 150 g eignen sich für milde Tage oder teilgeschorene Pferde, 200 bis 250 g für den normalen Winter und 300 bis 400 g für voll geschorene Pferde oder kalte Ställe.

Ein Pferd mit dichtem Winterfell kommt in der Box oft ohne Decke aus. Geschorene Pferde oder Pferde mit wenig Fell brauchen meist eine. Prüfe mit der Hand hinter dem Widerrist, ob dein Pferd warm und trocken ist.

Miss die Rückenlänge von vor dem Widerrist bis zum Schweifansatz und vergleiche sie mit der Größentabelle des Herstellers. Britische und irische Marken nutzen oft die Gesamtlänge in Fuß und Zoll.

Ein Halsteil lohnt sich vor allem bei voll geschorenen Pferden, weil es auch den Hals warm hält. Viele Decken haben Befestigungen, an denen du ein Halsteil später ergänzen kannst.

Bürste groben Schmutz und Haare vorher aus und schließe alle Klettverschlüsse. Wasche die Decke nach der Pflegeanleitung des Herstellers, meist mit mildem Waschmittel und ohne Weichspüler, und lass sie vollständig trocknen.